Auf dem Kongress der Internationalen Vereinigung der Hagelversicherer (AIAG) in Berlin äußerte sich Bundesminister der für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer laut einer Meldung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V dahingehend, dass der Klimawandel und die Wetterkapriolen eine Versicherungslösung für Ernteschäden der Landwirte erfordere, damit versicherte Landwirte mit Schäden durch Naturkatastrophen nicht mehr als als Bittsteller auftreten müßten.
So solle denn auch in Gesprächen mit dem Bauernverband und der Versicherungswirtschaft eine Lösung gefunden werden. Während Hagelschäden durch die Hagelversicherung abgedeckt sind haben die Landwirt bei Ernteschäden in der Landwirtschaft durch Starkregen, Hochwasser und Überschwemmung, Trockenheit und Spätfrost kaum einen Versicherungsschutz. Da zudem ab 2010 nach einem Beschluss der EU-Kommission die Landwirte nur noch staatliche Hilfen als Ausnahmen erhalten werden dürfte erheblicher Handlungsbedarf bestehen. Ausnahmen seien nur dann möglich, wenn der Landwirt stichhaltig nachweisen könne, dass eine erschwingliche Versicherung in keinem Mitgliedsland der EU angeboten werde.